Das Weingut - Die Bastion der Urproduktion im besten Sinne:

Alle Schritte bis zur Vollendung des Weines liegen in der Hand des Winzers. Das beginnt im Winter mit dem Rebschnitt, umfaßt die Boden- und Pflanzenpflege, setzt sich fort mit der Traubenernte und der Weinbereitung im Keller bis hin zum Verkauf des abgefüllten Weines.
Nur wenigen Menschen ist eine solch umfassende Produktionsweise in Zeiten einer arbeitsteiligen Gesellschaft noch vergönnt. Aus ihr entspringen Zufriedenheit und Stolz des Winzers. Das Gut ist die Keimzelle großer Weine. Viele VDP-Güter blicken auf eine Jahrhunderte währende Geschichte zurück. Oft wurden Hof, Weinberge und das Wissen um die Erzeugung von Spitzenweinen in der Familie von Generation zu Generation weitergegeben. Eine solche Tradition verpflichtet zur Wahrung der regionalen Identität und ist zugleich Garant für einen behutsamen Umgang mit der Natur.
Andererseits wurden zu allen Zeiten bahnbrechende Ideen der Weinbereitung gerade in VDP-Gütern entwickelt und umgesetzt. Heute profilieren sich Traditionsbetriebe Seite an Seite mit ambitionierten Aufsteigern, die sich nahtlos in den Verband einfügen.


Größe

Gesamtrebfläche der 176 Mitgliedsbetriebe:
3.700 Hektar (3,5 % der deutschen Rebfläche).
Durchschnittliche Betriebsgröße: 21 Hektar,
dabei reicht das Spektrum von 1,6 bis 155 Hektar.
0-10 Hektar = 72 Güter (=41 %),
10-20 Hektar = 64 Güter (=37 %),
20-50 Hektar = 27 Güter (=7 %),
>50 Hektar =12 Güter (=7 %)

 


Mitarbeiter

Mitarbeiter pro Weingut (im Durchschnitt): 15
(davon 5 Aushilfen)
Mitarbeiter pro Hektar (im Durchschnitt): 0,7
(0,5 Festangestellte & 0,2 Aushilfen)


Tradition

VDP-Güter sind durchschnittlich seit 7,75 Generationen in der Familie,
(Min. 1 Generation Max. 28 Generationen) und oft noch viel länger nachweisbar (im Durchschnitt seit 1670).
86% aller VDP-Weingüter verfügen über eine Schatzkammer
mit Raritäten. Der äle dort lagernde Wein stammt aus dem Jahr 1748.
Im Durchschnitt gehen die Raritäten zurück bis ins Jahr 1938.