In Herbst und Winter ist der Keller die Werkstatt des Winzers.

Im Keller erhalten die Weine ihren letzten Schliff. Wie hochkarätig sie letztlich sein werden, hängt in erster Linie vom natürlichen Potential ab, das sich im Sommer gebildet hat. Sind die Trauben gekeltert, beginnt die Arbeit des Kellermeisters. Schon den Mosten schenkt er seine volle Aufmerksamkeit. In tiefen, kühlen Kellern entsteht aus hochwertigem Traubensaft allmählich großer Wein. In Abgeklärtheit beobachtet der Winzer den Gärprozeß und greift nur ein, wenn dies der Qualität dient.
Der Stil des VDP-Winzers prägt den Wein, seine Persönlichkeit spiegelt sich darin wider.In dem Bewußtsein, daß ein vermeintlicher Schritt zurück durchaus ein Fortschritt sein kann, formt er sein Produkt. Moderne Technik hat heute im Keller dort ihren Platz, wo sie zur Qualitätsförderung unerläßlich ist, um die bewährten Methoden der Weinbereitung zu optimieren. Neues ergänzt das in Generationen Erprobte.
Die Zeit nach der Gärung ist die Zeit der Reife. Der junge Wein in den Fässern kommt zur Ruhe, glättet nach und nach seine Ecken und Kanten. Aus dem Rohdiamanten wird langsam ein funkelnder Edelstein, dessen Facettenreichtum über viele Jahre von Kennern in aller Welt bewundert wird.


Der Keller:

Ausbau

  • im Holzfaß 40 %
  • in Edelstahl 54 %

Reife

  • Im Schnitt reifen die Weine 8 Monate im Keller. (Besondere Qualitäten werden bis zu 24 Monate im Faß gelagert)
  • Jahrgänge im Angebot: 5 (10 Jahrgänge sind keine Seltenheit).

Ausbau im neuen Eichenfaß

  • 40 % aller VDP-Güter arbeiten mit dem neuen Eichenfaß, viele davon länger als 10 Jahre.
  • 6 % der Weine dieser Güter werden im Barrique ausgebaut.